# Geschichte der «Alti Sagi» Leissigen {: #geschichte}

Aus den Ruinen ein Schmuckstück mit vielfältiger Nutzung

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Von 1841&thinsp;/&thinsp;1878 bis 1975 entstand die Säge mit dem Wohnhaus am See in Leissigen.

**1985** erwarb die Gemeinde Leissigen das Grundstück.  
Während mehreren Jahren wurde über die Nutzung des Grundstücks debattiert. Viele Umbau-und Nutzungsvarianten wurden in Erwägung gezogen. Der Erlass einer Überbauungsordnung erforderte unter Mitwirkung der Öffentlichkeit weitere Vorprüfungen und Bereinigungen mit Ämtern. Die Gemeinde musste erneut einen Entscheid fällen.

**1994** entschied die Gemeinde, die Sägerei zu erhalten, das Wohnhaus und die dazugehörende Scheune abzureissen.

**1995** wurde mit finanzieller Unterstützung der Schutzorganisationen UTB, Heimatschutz und Denkmalpflege des Kantons Bern ein Teil der Sägerei abgebrochen und der restliche Sägerei-Trakt statisch gesichert.

**2001** konnte mit Hilfe von Berufsschülern (Zimmerleute) der Gewerbeschule Frutigen unter der Leitung von Marcel von Reding eine Vorab-Restaurierung des Wasserrades möglich gemacht werden.

**2005** entstand zwischen dem Verein «Alti Sagi» und der Gemeinde eine Vereinbarung sowie ein Vertrag.

**2007** konnte die Finanzierung des Projekts sichergestellt werden. Dabei wurde der Verein durch Gemeinde, Schutzorganisationen, Vereine und Gönner unterstützt. Die Sicherung der Restaurierung konnte durch die Kompetenzen von Lehrbetrieben des Berner Oberlandes, Gewerbeschulen und Privaten realisiert werden.

Von 2007 **bis 2009** folgten viele Stunden Arbeit durch freiwillige Helfer. So unterstützten die Polymechaniker des Berner Oberlandes, die Gewerbeschule Interlaken, Industrielle Betriebe, die Nitrochemie AG, Willy Walter und Bruno Gurtner mit fachmännischem Wissen und unentgeltlichen Leistungen die Realisation des Projektes.

**2010** Eröffnung und Einweihung der total renovierten und ausgebauten «Alti Sagi» Leissigen. Laut Presse ist es ein Bijou, welches aus den Ruinen entstanden ist und nebst dem voll funktionierenden technischen Museum in der Zukunft vielseitig genutzt werden kann. Es lädt mit optimaler Infrastruktur gleichwertig ein, entweder für einige ruhige, besinnliche Stunden oder ausgelassenes fröhliches Feiern am See.

**2015** wurden neue Vereinbarungen zur Nutzung und zum Erhalt der «Alti Sagi» mit der Gemeinde getroffen.

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